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Presse

  Augsburger Allgemeine Zeitung am 14. Mai 2008 

Königsbrunner bieten Ketten an für Fußballfans

Von Susanne Straka

Königsbrunn - So langsam laufen die deutschen Fußballfans mit Blick auf die Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz warm - und da kommt just aus Königsbrunn eine neue Idee, wie Mann und Frau die Begeisterung für "ihre Mannschaft" auf neuen, modischen Wegen zur Schau stellen kann.
 
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Der Anstoß dazu kam, wie sollte es anders sein, bei der Fußballweltmeisterschaft vor zwei Jahren. Da ist nämlich Radmila Romfeld und ihrem Mann Michael aufgefallen, dass sich vor allem das männliche Geschlecht mit Fußballfarben schmückt. Und da reifte in ihnen die Idee heran, auch für Mädchen und Frauen Fanartikel anzubieten.

"Mir war aufgefallen, dass die Jungs und Männer meist entweder Schal oder Käppi in den Nationalfarben trugen", erinnert sich Radmila Romfeld, "doch was Spezielles für Frauen gab es nirgends." Nicht zuletzt durch den erfolgreichen deutschen Frauenfußball gibt es aber immer mehr weibliche Fans, hat sie festgestellt - und so entwickelte sie die Idee, Fanartikel auf der Basis von Modeschmuck zu vermarkten.

Bei Recherchen im Internet, bei Vereinen und auf Messen erwies sich die Idee tatsächlich als Marktlücke. Da begann Radmila Romfeld, zunächst noch neben ihrer Arbeit als Verwaltungsangestellte, verschiedene Modelle zu entwerfen und einen Onlineshop zu erstellen. "Bald merkte ich aber, dass ich mich auf eine Sache konzentrieren musste, wenn ich sie richtig machen wollte", berichtet sie. Da sie zudem zwei Kinder zu versorgen hat, kündigte sie nach reiflicher Überlegung ihre Arbeitsstelle und widmete sich ausschließlich dem Projekt Fankette. "Beim Businessplan-Wettbewerb Schwaben der IHK kam ich mit meiner Idee bis in die Endrunde", berichtet sie stolz, "das hat mich schließlich natürlich in meiner Arbeit bestätigt."

Mittlerweile sind über 360 Modelle, überwiegend aus Glasperlen, in insgesamt 18 Farbkombinationen entstanden. Die Palette reicht von Halsketten über Armbänder bis hin zu Ohrschmuck. Um einen akzeptablen Preis bieten zu können, werden die Stücke, die viel Handarbeit erfordern, in Fernost gefertigt. "Ich könnte mir aber vorstellen, kleinere Stückzahlen zum Beispiel in deutschen Behindertenwerkstätten anfertigen zu lassen", meint Michael Romfeld, der für den Vertrieb zuständig ist.

Momentan läuft ein Testverkauf im Modeschmuck-Einzelhandel. "Unser Ziel ist es aber, unsere Produkte neben dem Internetverkauf auch in den Fanartikelläden der einzelnen Vereine anzubieten. Bei uns sind viele verschiedenen Farbkombinationen möglich, so sind wir weder auf Nationalfarben noch auf Fußball beschränkt", erklärt Michael Romfeld.

Viel versprechen sich die beiden auch vom Public Viewing. Wie vor zwei Jahren sollen auch bei der EM in der Augsburger Innenstadt Fußballspiele auf Großbildleinwand übertragen werden. "Wir können gleichzeitig an einem Stand unsere Fanketten anbieten", freut sich Radmila Romfeld. Und schon im Vorfeld der Europameisterschaft sind die Fan-Schmuckstücke unter www.fankette.com im Internet erhältlich. Mit dem Slogan "Fankette.com . . . und für wen schlägt Dein Herz?" richtet sich Familie Romfeld nicht nur an Frauen. Einige Exemplare wurden speziell für das starke Geschlecht entworfen.
 
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